Steinfigur Leser mit zwei B├╝chern

792,90 SFr.

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ZuerichLiebe Reisegruppe Räbiger, ersteinmal: Willkommen Zürich!

  Jetzt weiss ich wieder!


Der Bericht unserer Herrentour oder Wie man sich auch in kleinen Städten gründlich verfahren kann.

06.59 Uhr ich steh' im Sixt. Falle sofort in den nächsten Sessel und greife zur FT Deutschland. 07.00 Uhr Bert steht in der Tür und sagt, er hätte das Auto schon mal abgeholt. Also los zu Torte. Bei dem müssen wir günstiger Weise nicht solange warten wie sonst immer. Dafür überhäuft er uns mit technischen Equipment: digitale Kamera, digitaler Camcorder, Nokia-sonst-was-Schwachsinns-Organizer (zeigt sogar Webseiten an) und natürlich unvermeidlich Titanium Powerbook. Der Plan lautet wir berichten live von der Strecke. Die iTeamer bekommen die Bilder per Mail.

07.30 Uhr raus auf die Autobahn. Richtung Leipzig, alle Autobahnen sind neu und dreispurig. Wie sich später herausstellt, kann man trotzdem nur auf einer fahren. Erster Halt Raststätte Fläming. Ich fleißig am knipsen. Und schon hör' ich es von hinten: Junger Mann, haben Sie eine Erlaubnis? Olle Kuh! Habe ich natürlich nicht gesagt, sondern beschlossen künftig auf Besuche zu verzichten. Also Leute geht bitte nicht mehr in die Raststätte Fläming und falls Ihr doch müßt, bezahlt nicht. Dann ging's aber relativ zügig weiter nach Frankfurt. Rümel abholen und Essen fassen. Beste Lokalität am Platze kennt Rümel ( O-Ton:Der alte Völsing war ein Virtuose an der Wurstpresse). War auch wunderbar, nur im Bus war es nicht mehr auszuhalten. Auf'm Weg nach Stuttgart noch mal ein paar Faxe abholen und in Stuttgart Lemme und Lunz einladen. Zügig nach Zürich.

Knapp 20.00 Uhr sind wir auch schon da. Paule weist uns ein (Escher-Wyss-Platz und das mit Bier und Cola-Rum). Einchecken, Zimmer besetzen, Taxi vorher bestellt. 20.30 Uhr Taxi da, Torte nicht. Ist eigentlich kein Problem, nur die Schweizer Taxifahrer lassen die Uhren laufen. Also hatten wir beim zusteigen schon 25 Franken verbraten. Danke! ZeughauskellerErste Location Zeughauskeller, urige Kneipenhalle mit echten Gewehren und einer Flak über'm Eingang. Es war in Ordnung. Alle Geschenke verteilt. Wir ziehen weiter durch die Züricher Bahnhofsstraße. Landen dann im Schäfli-Pub und können uns irgendwie nicht von den Gläsern trennen. 01.00 Uhr zurück ins Hotel.

Am nächsten Morgen sahen alle ziemlich fertig aus. Wir wollen massiv Schokolade kaufen. Also Werksbesichtigung bei Lindt und Sprüngli, keiner weiss wo es lang geht. Wir umkreisen erstmal das Hotel. Ungefähre Richtung ist klar, aber irgendwann ist man raus aus Zürich. Also wenden und zurück. Mal jemanden fragen. Der Auskunft nach waren wir richtig, hätten nur weiter fahren müssen. Also wieder hin und weiter. Die Bude ist zu - so ein Mist!. Also wieder in die City und bischen die Innenstadt anschauen. Bei Coop massiv Schokolade gekauft. Uhren haben wir liegen lassen. Danach zu Paule Kühlschrank leersaufen. Nette Wohnung - Paule, Miriam wir kommen wieder!.


Sushi als Zwischensnack und dann, auf Tortes heftige Intervention in die Kronenhalle.KronenhalleGanz leer? Opulente Karte - da schlagen wir zu! Unter den zweifelnden Blicken der Kellner. Vorsuppen, Bündner Fleisch, Carpaccio, Kalbsfilet und Creme brulee, um nur einige Sachen zu nennen. Dazu für die Weinfreunde (und die die kein Bier vertragen) Chablis Grand Cru. Der Hunger treibt's rein.

Kleine Runde durch die Innenstadt mit dem einen oder anderen Bier. Und wir landen im Schiffbau. Einer restaurierten Fabrikhalle in Fußgänger-Reichweite unseres Hotels. Coole Sache Restaurant und Galerie irgendwie alles in einem. Letze Runde im Hotel, alte Geschichten aufgewärmt und bubu 02.00 Uhr.

Sonntag Mittag Paule ausgesetzt und zurück nach Deutschland. Verwirrendes Gespräch mit einem Grenzbeamten, der hoffte die USA würden Osama nicht kriegen (hä, wie jetzt ?). Kurzer Zwischenstopp in Frankfurt (Kaffee und Kuchen bei Mone einwerfen)und weiter, diesmal über Hannover nach Berlin. Kurzes Foto abgeholt, ich sag` noch bei Drospa is billiger als auf der Autobahn, aber Bert hört ja nicht. 22.00 Uhr wieder in Berlin. Torte ausladen und nächstes Jahr Prag oder London (nicht war Lunz?).

ri