Steinfigur Leser mit zwei Büchern

Effilee auf dem iPad

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Seit letzter Woche gibt es die Effilee auch für's iPad. App runter laden und die jeweilige Ausgabe kommt hinterher. Die Erste ist bei Effilee erstmal für lau, aber ich denke, das wird sich noch ändern.

effilee-Ausgabe auf dem iPad steht im Küchenregal mit Spargel und Besteck

Wischen ist auf dem iPad angesagt. Wer das für selbstverständlich hält, der sollte sich den Apple-eigenen Kalender oder den App-Store anschauen. Bei Effilee geht es jedenfalls horizontal los. Artikel die über mehrere Seiten gehen, setzen sich aber nach unten fort, angezeigt durch einen Seitenzähler. Bei den Schnellen Tellern kann man zwischen Bild und Rezept wechseln. Was die 360-Grad-Drehbarkeit soll hat sich mir nicht erschlossen. Schlechter wird es bei kleineren interaktiven Elementen, wie zum Beispiel im Artikel über den französischen Ziegenkäse. Da kann man echt leicht übersehen, dass es sich bei den Pfeilen um Navigationselemente handelt. URLs sind alle anklickbar, da klickt man schneller mal als über den Umweg Heft/Computer.

Werbung

Die Werbung ist ein eigenes Thema bei den iPad-Zeitschriften. Eine einfache Übernahme vom Print reicht nicht. Interaktion macht die Sache erst wirklich interessant. Und so fallen auch die unterschiedlichen Anzeigen in Print- und iPad-Effilee auf. Und darin die eingebeteten Filme, mir als erstes ein Wein-Filmchen, mit über drei Minuten etwas lang. Danach habe ich auch noch mal in den vorigen Anzeigen gesucht und mir noch einen über Induktionsplatten angeschaut. Verrückt.

Insgesamt ...

... ist das schon ein gelungener Einstieg. Die Bilderstrecken kommen besser, im Artikel Am Limit kann man den Text aus dem Foto ausblenden. Einige Trennungsfehler und Typos habe ich noch gefunden, aber das lässt sich verbessern. Der einzige Makel: Die Effilee bleibt so nicht bei meiner Freundin auf dem Tisch liegen, wenn ich früh aus dem Haus gehe.