Steinfigur Leser mit zwei Büchern

The Lir, Irish Pub Berlin

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Gemütlich muß er sein, bischen rustikal, nicht übertrieben, nicht zu laut, keine (sorry) nervigen Touristen - das ist der Irish Pub meiner Wahl und das ist The Lir im Berliner Hansaviertel. Essen sollte schmecken, Bier kalt sein und die Bedienung freundlich. Obwohl etwas außerhalb der Touristenpfade, war das The Lir gut gefüllt. Erstaunlich viele Jacketträger, viele sahen aus wie Stammgäste. Die sahen alle irgendwie british aus. In Summe gab das dann ein Bild wie möglichweise in einem Londoner Pub. Waren wahrscheinlich alles Anglistikstudenten ... ich weiß ja auch nicht. So mit Rausgehen, mit'm Glas , das ist doch London oder?

Ich nehme Shepherd's Pie, der war gut und auch der Klassiker Fish & Chips ist gut angekommen. Allerdings fehlte die typische Essigmayonnaise, die ich aus Londerner Pubs kenne.

shepards pie

Fish'n Chips

Getränke-technisch war es nicht ganz so einfach. Normalerweise trinke ich einige Guinness und gehe dann nach Hause. Diesmal war ich jedoch reichlich unentschlossen. Die Karte (speziell der Getränkekarte) besitzt eine merkwürdige Realitätsbrechungsaura. Gerade war noch klar, das man nur noch ein Bier wollte - und kurz gucken. Und dann passiert's ... Whisky und Mixgetränke - mit Guinness! Also Black and Tan ist Guinness mit Pils ...

Black and Tan

... und geht eigentlich gar nicht. Irgendwie wässrig. Midnight - Guinness mit Portwein ist auch nicht viel besser. Aber ok, ich hab's probiert. Ach, und bevor ich es vergesse: Herr Krause war auch da, Hosenträger, Lederjacke - supi, ganz großes Kino.